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RAKI uff´m Dorf

18. Oct 2026 · Loukia, Griechenland · 5 Min. Lesezeit

RAKI uff´m Dorf
Gesprochene Notiz
Auf diesem Weg zum Raki habe ich wieder so einen Typen auf der Straße gesehen.
Was für ein Song. Ganz kurz. Ich liebe meine Playlist. Die ist so großartig.
Wieder einen Typen aufgepickt. Iannis heißt der. Ich also wieder unterwegs, von Elunda in Richtung Berge irgendwie einmal querbeet durch, an Heraklion vorbei etc. Scheiße, Nasenhaare verbrannt. Schräge Nummer. Na gut, dann muss ich die nicht schneiden. Hatten wir beim letzten Mal auch schon.
Okay, da läuft also so ein Typ auf der Straße und ich denke mir, ich kieke mal so ganz kurz auf Google und denke mir, fuck, das nächste Dorf ist elf Kilometer weg. Also ich rechts ran gefahren. Der steigt natürlich ein, spricht weder Englisch noch Französisch, noch Italienisch, noch Spanisch, geschweige denn Deutsch. Ich habe wirklich alles probiert. Es war wirklich witzig. Ich bin ja mittlerweile auch ein bisschen geübt. Ich sollte vielleicht Griechisch lernen....LACH... Auf gar keinen Fall. Anyhausen. Ich fahre also mit dem, ich glaube, sechseinhalb Kilometer und da saß er so mitten on the road. Also auf Griechisch mit irgendwie hier zeigen Kurve und irgendwas und langsam und jedenfalls ist da so ein kleiner Platz und da ist so ein Verkaufsstand. Da verkauft einer Honig und Wein und ein paar Früchte. Das ist sein Freund, da wollte er hin. Hat glaube ich keinen Führerschein, irgendwas, keine Ahnung. Jedenfalls, ich komme da an und darf erst mal Weißwein trinken und dann klingelt das Telefon von dem Typen, der da eigentlich diesen Laden hat und der erzählt mir dann auf Englisch, also er muss jetzt mal ganz kurz los. Ich denke mir, okay, klar, ich sitze jetzt hier mit dem Typen, der weder meine Sprache spricht, noch ich seine und trotzdem haben wir wirklich eine witzige Zeit miteinander gehabt, weil der Typ ist losgefahren und hat seine Familie geholt. Also seine Frau und seinen Sohn. Der Sohn konnte dann ein bisschen Englisch. Und es kommt halt raus, das ist jetzt noch nicht mal irgendwie, glaube, das war sechs oder neun Kilometer von dem Ort entfernt, an dem ich eigentlich verabredet war mit Iannis Nummer Zwei, der ja eigentlich Iannis Nummer Eins ist. Andererseits ist ja, persönliches Kennenlernen zählt ja vor, irgendwie, was auch immer. Anyhausen, schon das zweite Mal heute, bin ich dann irgendwann wieder losgefahren und und komme tatsächlich durch einen Dorf, wo selbst Google sagt, ich bin raus. Ihr könnt euch nicht vorstellen, ich bin an Mauern vorbeigefahren, wo ich links, rechts eine Daumenbreite hatte. Das heißt also wirklich zirkeln und das war nicht mal Schrittgeschwindigkeit, um am Ende tatsächlich von zwei Leuten, einer vor mir rechts, einer hinter mir links, eingewiesen worden zu sein, weil oben drüber, über der Straße, hing so ein richtig dicker, fetter Wasserschlauch, den die für die Bewässerung halt benutzen. Den haben die halt über die Straße gespannt. Und Frankie ist ein bisschen höher durch die Kanister oben drauf. Und die Kanister haben diesen Schlauch natürlich auch touchiert. Ich bin da wirklich hauchzart drunter durch und habe den Schlauch über die Kanister drüber schleifen lassen. Total krass.
Und dann komme ich in diesem Dorf an.
Und das sind die nachfolgenden Bilder.
Ich war auf einer privaten Familienfeierlichkeit, weil die feiern wird, wenn die Raki produzieren. Das heißt, die bringen ihren Wein der letzten drei Jahre mit und sind in dem Fall Iannis und his family, also meistens Cousins und Cousinen und deren Partner und Kinder plus Hristo.
Hristo ist glaube ich 40 Jahre lang zur See gefahren. Hat zumindest zwei anerkannte Söhne. Der hat mir heute erzählt, was es da noch so anders gibt.
Und dadurch, dass die sich nicht melden, sagt er, ist das halt irgendwie nicht so. Ist verheiratet mit einer Holländerin. Und Christo hat auch heute Raki produzieren lassen. Und der Raki Produzent ist ein totales Unikum. Da gibt es ein extra Bild.
Jedenfalls kommen jetzt diese Bilder von dem, wo ich da angekommen bin. Irgendwo im Nirgendwo. Habt Spaß!
Gesprochene Notiz
Keiner versteht das System. Auf gar keinen Fall. Nachdem ich in den letzten Bildhochladungen via Telegram festgestellt habe, dass immer jeweils die Bilder, die quasi als letztes angeklickt wurden, als erstes erscheinen, habe ich jetzt, jetzt in dem Fall, das einmal umgedreht gemacht. 🙄
Und dieses Scheißsystem lädt die genauso hoch, wie ich die angeklickt habe. 🤣
Also ihr müsst euch in dem Fall wieder umgedreht die Bilder angucken. 🤪
Also ich komm auf diesen Hof, da ist alles voll mit Autos. Das ist eine Straße mitten im Dorf, da geht gar nichts.
Dieser lustige kleiner Trecker ist selbst gebaut. Ziemlich geil. Kann eine richtig, richtig große Menge, das sind diese großen blauen Fässer, die der transportiert damit, hin und her schleppen in seiner kleinen Garage, in der er den Raki produziert. 🥰
Das nächste Bild schicke ich komplett alleine, weil da könnt ihr euch angucken, was das für ein Typ ist. 😎
Ich habe irgendwann mit dem zusammengestanden und habe mit dem gequatscht. Also er spricht irgendeinen kretanischen Bergdialekt und ich verstehe ihn nicht. Also ich habe ihn schon verstanden und er mich auch. Ich habe auf Deutsch mit ihm gequatscht. Wir hatten eine lustige Zeit. 🥳
Ich sage nicht, dass ich dann noch weitergefahren bin. Doch, sage ich. Weil ich bin ja jetzt hier, da wo ich bin.
Die Bilder foljen ja auch noch. Foljen ja auch noch. Witzig. Wartet mal ganz kurz.
Das ist ZZTop, oder? Alter, ich liebe diesen Zufallsgenerator. Vielen lieben Dank, liebes Universum. 🙏
Und euch viel Spaß bei der Sichtung der Bilder und dem Anhören der lustigen Sprachnachricht.
Ich weiß nicht, wie die Transkription dann am Ende erfolgt, ob der diese Nuscheln auch mit überträgt. Das Berlinerische muss ich ja immer glattziehen.
Das heißt also, aus "ick" wird dann irgendwann am Ende "isch". Habe ich isch gesagt? Ja, habe ich. Ist egal.
Ich habe auf jeden Fall Spaß, einen großartigen Abend. Es war ein fantastischer Tag. Ich bin total dankbar.
Iannis Nummer zwei, es war mir ein Festival, heute dabei gewesen sein zu dürfen. Dankeschön. 🙏

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