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Emotionale Rückbesinnung ❤️

20. Sep 2026 · Kardamili Beach, Griechenland · 6 Min. Lesezeit

Gesprochene Notiz
Es hört mich auf, während ich hier also am Strand sitze, den Sonnenuntergang beobachte, die aufkommenden Wellen, das lustige Rollen der Steine zurück ins Meer, der sich verändernden Geruch, die andere Temperatur. Schaue ich so auf den Strand und stelle fest, die meisten Steine sind rund. Das Fotografiert schicke ich euch. Und während ich feststelle, dass die meisten Steine rund sind, finde ich natürlich ein paar eckige. Die sind nicht so verbreitet und, na klar, ergibt sich dafür nicht langweilig. Das ist der überwiegende Teil der auf der Welt lebenden Menschen, sich selber oder von den eckigen als rund betrachtet werden. Tja, und gleichzeitig sind da die eckigen. Und in der Bevölkerung ist es ja meist so, dass die, die eckig sind, aneckig sind, finde ich mein ganzes Leben. Ich finde das schön. Ich mache das nicht aus Mooshaftigkeit oder weil ich arrogant oder überheblich bin oder mich besser stellen wollte mit Informationen, Wissen, Verständnis. Wir hatten das Thema Größe letzte Woche. Und hier am Strand sitzen, in dem Setting, nach einem großartigen, wundervollen Tag. Ich bin hier durch diese Dorf, habe auch ein paar Fotos gemacht. Ich habe noch eine andere Geschichte erlebt mit so ein paar Deutschen, mit so einem deutschen Pärchen. Die waren ein bisschen strange. Da sitze ich also hier am Strand und ich weiss, dass ich, auch wenn ich eckig bin, Teil dieses Strandes bin. Teil von all dem rum. Das ist jetzt keine neue Erkenntnis. Das ist für dich Pip. Sondern das ist mir nochmal mehr bewusst geworden. Ich habe ja gesagt, ich lasse euch an der Entwicklung meiner Person genauso teilhaben, wie an den Geschichten der Menschen, die ich treffe und die Orte, die ich besuche. Das ist heute ein sehr intensiver Teil von mir, weil ich das alles schätze. Ich bin wirklich total dankbar. Ich bin dankbar für alles, was passieren durfte, damit ich hier jetzt sitzen kann. Für jeden Krieg, für jeden Bullshit, für jeden was auch immer auf der negativen Seite. Da bin ich dankbar, dass ich in meinem lustigen Büchlein stehen konnte. Und das ist der ganze Positive, dass sich hier in diesem Moment für mich kumuliert. Das ist krass. Und weil ich mich dabei so gut fühle, denke ich natürlich auch an euch. Euch als ganzer Strand, mit überwiegenden Rundenstreifen und und an das, was wir an Möglichkeiten und Optionen haben. Ich habe immer gesagt, wach morgens auf und gebe mir die Chance, eine bessere Version von mir selbst zu werden. Als ich mich abends verabschiedet habe, habe ich immer gesagt, es wäre cool, wenn ich morgen nochmal die Chance hätte, eine bessere Version von mir selbst zu werden. Und ich sitze hier und wehe es einfach. Es ist alles gut. Es wird keine bessere Version von mir selbst. Ich bin so, wie ich bin. Die Dinge, die sich ändern, ist der Umgang mit diesem Verständnis. Ich muss mich nicht mehr beweisen. Ich muss niemandem erklären, der es nicht wissen will, warum ich so bin, wie ich bin. Warum ich so reagiere, wie ich reagiere. Warum die Menschen mich anlächeln, wenn sie mich angucken. Das kann natürlich an meinem Geruch liegen, oder meiner zerfetzten Unterhose. Ich muss gleich noch einen Schluck Wein trinken. Und ich bin froh darüber, dass zumindest ich mir das nochmal anhören kann. Ey Leute, habt einen Lächeln mehr. Habt einen großartigen, wundervollen, fantastischen Abend. Genießt den Moment. Es gibt nur diesen. Diesen, einen und die ganzen anderen, die dann kommen. Mir geht es gut. Dicke, fette Drückungen. Friedvolle, fröhliche Momente.

Schiebt euch die Bilderreihenfolge bitte zurecht...telegram akzeptiert "meine" Reihenfolge nicht 😂

🤷‍♂ mir ist heute so 🤣😘😍❤️ Ach ja, die Bilder von heute 😂😍

Gesprochene Notiz
Ich bin heute in Erzähllaune. Ich habe Mitteilungsbedürfnis. Ich habe keine Lust zu schreiben, gerade im Moment. Ich sitze hier also zwischen der untergehenden Sonne zu meiner rechten und dem neu aufgegangenen Mond, der sich schon glitzernd auf der Meeresoberfläche zeigt. Und ich sitze hier genau in der Mitte. Links von mir ist das Meer dunkel und rechts von mir ist es noch hell. Und ich hatte heute natürlich Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Art. Mit der Fleischerin zum Beispiel, die mich auf der Straße sieht und zu mir kommt und mich anspricht und sagt, ey, wie war das Lamm? Und ich erzähle ihr, wie toll das war und sage, ich habe sogar Bilder gemacht. Und dann sagt die zu mir, zeig mal. Und dann habe ich ihr tatsächlich die Fotos von meinem Essen gezeigt, inklusive wie rosa, rot und zart das Fleisch war. Und habe ihr das auch beschrieben. Und die war soweit von dankbar. Die hat mich angeschaut und hat mich gefragt, ob ich noch ein paar Tage bleibe und ob ich nochmal Fleisch haben will, weil sie kriegt morgen eine neue Lieferung von dem Bauern hier um die Ecke. Also irgendwie schön, einfach nur schön. Ich konnte mich bei der Bäckerdame, wo ich das Brot und so ein paar kleine süße Teile gekauft habe, und die frischen Hühnereier, weil die Hühner haben. Ich habe mich bei der bedankt und die war total happy. Die stand hinter ihrem Tresen. Ich habe draußen am Laden gestanden, an der Tür, also draußen auf der Straße, weil sie hatte da irgendwie Kunden. Und die hat mir so ein Herz gezeigt mit ihren Fingern. Ich kann das ja bis heute nicht. Die beiden Deutschen lasse ich raus, weil das war so richtig, richtig eine Drecksnummer. Die ich trotzdem ja in Südi löst habe für mich und auch für die anderen. Ennihausen, den lassen wir raus. Ich hatte Besuch heute. Da ist so, ich liege so in der Sonne rum, so ein bisschen in der Nachmittags-Abendsonne. Da kommt ein roter Nissan Micra, den ich mich überhaupt nicht erinnern kann, mit Kennzeichen hier aus der Region. Und drin sitzt Gaius mit Friedel, die er vom Flughafen abgebracht hat, um ihn zu Dieter und Vera zu bringen. Und weil Gaius Bock hatte, eine Runde mit mir zu quatschen, geht Friedel erstmal eine Runde ins Meer, weil die sich natürlich total gefreut hat, aus dem Flieger raus jetzt erstmal direkt ins Meer hüpfen zu können. Und wir haben tatsächlich irgendwie, ich habe keine Ahnung, eine Stunde locker gesessen. Gaius hat Quellwasser mitgebracht. Wir haben Wasser getrunken, haben ein bisschen geraucht und erzählt. War schön. Das baue ich jetzt nicht weiter aus, auf gar keinen Fall. Parallel dazu kamen die beiden Hamburger nochmal vorbei und wollten Hallo sagen. Und das war total süß. Es ist ein schönes Gefühl, spontan auf Menschen zu treffen, die man kennt. Ich bin dankbar dafür, auf jeden Fall. Und ja, ich mache euch nochmal ein Foto jetzt von der Bucht, auf jeden Fall. Na klar, wartet ihr da schon drauf. Alle Wünsche von vorhin, auf jeden Fall. Mit einer richtig fetten Umarmung geht er an euch raus. Bis dann.

Yeah 🎇

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