← Reisetagebuch

Bild Text Ton

was spontane Entscheidungen an Kreuzungen doch so ausmachen 🤣

13. Oct 2026 · Ierapetra, Griechenland · 6 Min. Lesezeit

Und aus den Bergen ging es dann immer mehr wieder in Richtung Meer 😊

Ich hatte die Sonne im Rücken und das sieht auf dem Bildschirm der Rückfahrkamera schon schräg aus...

Nachdem ich 3 empfohlene Stellplätze aufgesucht hatte, die es auf gaaaaar keinen Fall als Option für Frankie und mich gab, durch Umleitungen und Berufsverkehr, in der Stadt der Einbahnstraßen, energetisch schon ziemlich an der Grenze meiner Möglichkeiten angekommen war, standen Frankie und ich einfach da....😊

Und wurden belohnt...😍

Es hat dann auch keine 10 min. gedauert, bis ein Schweizer Pärchen (Rahel und Eric) vor Frankie und mir standen, um einen kleinen Schnack a´la "woher und wohin des Weges?" mit mir zu führen. Sie kamen runter an den Strand, um sich den Sonnenuntergang zu gönnen. Kenn ich, dachte ich so bei mir, liebe ich, nicht erst seit ich unterwegs bin und wird wohl auch mein heutiger Ausklang bzw. mein Ankunftsritual. Also habe ich in Frankie innen erstmal alles wieder "umgebaut", da Reise- und Standplatz zwei völlig andere Innenraumkonzepte beinhalten. Da kommt dann der Trainingsteppich in den Fußraum zwischen Fahrer- und Beifahrersitz, der Campingstuhl und die Trainingstasche auf den Beifahrersitz, der Medball auf den Fahrersitz und darüber dann mein "Anzugbag" (Ja, ich habe nicht alle Anzüge verschenkt, sondern einen behalten, der mit Hemd und Gürtel mit auf der Reise ist...wofür? Keine Ahnung....vielleicht werde ich ja irgendwann gebeten, nicht wie der letzte Penner irgendwo zu erscheinen...👻). Der Wasserkocher kommt aus der Spüle, mein Trinkwasserfilter in den Küchenbereich, die Herdplatten werden freigeräumt, mein wundervoller Tisch aufgerichtet, die Wandschränke werden kontrolliert und meist mit einem Bruce Lee-Move verhindert, daß die Sachen, die rausfallen, irgendwo anders aufkommen, als in meinen auffangenden Händen. 🤣 Und BÄMM 15min. später habe ich meinen Edelstahlbecher mit nem weißen Kretanischen Landwein gefüllt, ne Kippe gerollt und laufe barfuß die 10 m über die Promenade bis zur Strandmauer, um mich auf selbiger niederzulassen und euch die Momente festzuhalten, die nun folgen werden...😍

Mein Trainingsplatz in Ierapetra 😊

Gesprochene Notiz
Okay, es gibt eine Sprachnachricht. 😊
Eigentlich bin ich durch für heute. 😅
Auf der anderen Seite ist mir gerade wieder was schönes wieder erfahren, da der Robert von der Barbecue Lounge aus Radebeul eine Instagram Story gemacht hat, da die Karten von "Was wäre, wenn Frieden eine Reise wäre" von Lenny aus Berlin nach Radebeul geschickt worden sind. Die hat er heute erhalten und er hat einen feinen kleinen Text dazu geschrieben, der mich dazu animierte, dann doch noch eine Sprachnachricht zu dem gestrigen Ausflug zu vollziehen.
Und der Ausflug gestern anhand der Bilder sicherlich nachvollziehbar, war beeindruckend, denn ich war allein in der Natur unterwegs, die so beeindruckend war. Auf der einen Seite ob ihrer Kargheit und auf der anderen Seite aufgrund dieser unfassbaren Eindrücke.
Ja, der Pelikan, den ich leider nicht mit aufs Bild gekriegt habe, der war selber auch natürlich ziemlich witzig, weil der mich komplett am Ufer begleitet hat, immer mit genügend Abstand zu mir. Ich glaube, der mag keine Menschen, woher das wohl kommt. 😂
Und dieses Rumkraxeln in dieser unfassbaren Natur hat was gestern gemacht mit mir, auf jeden Fall.
Es war wunderschön und wenn man dann auch noch weiß, dass dieser Stausee von zwei artesischen Quellen, ich glaube, ein Bild ist mit drauf, ja, da sieht man den Fluss sozusagen. Dieser Stausee wird von zwei artesischen Quellen gespeist. Das ist total beeindruckend. Und was für ein Wasser das ist. Welche Klarheit, welche Kälte. Irre. Total verrückt.
Ich komme leider mit Frankie nicht nah genug ran, sonst würde ich natürlich meinen Frischwassertank auch wieder mit dem Quellwasser auffüllen. Denn er geht natürlich auch langsam wieder zur Neige. Das bedeutet, ich werde mich morgen hier auch wieder vom Acker machen.
Abgesehen davon, dass mein nächstes Ziel ja wieder Rethymno sein wird, da mein Bruder mit seiner Familie am 19. landet und ich dann nur quasi ein paar Tage Zeit habe, dort vor Ort zu sein, um meinem Bruder auch die Möglichkeit zu geben, oder seiner Familie und ihm, sich mit mir zu verabreden.
Denn dann geht es wieder quasi in die andere Richtung.
Also in die Region, in der ich jetzt gerade unterwegs bin, da ich einen Job habe ab 1. November.
Ich werde also bei dem Olivenbauern, der ursprünglich aus Heraklion kommt, zumindest da lebt, mit seiner Familie, auf dem Olivenhain, der glaube ich 3,5 Hektar hat, also nicht unbedingt der kleinste ist, für mindestens zwei Wochen ein festes Einkommen zu generieren.
Das bedeutet natürlich auf der anderen Seite sieben Tage die Woche. Morgens um 8 Uhr zu beginnen und um 17, 18 Uhr, dann wenn es hier dunkel wird, die Arbeit auch wieder zu beenden.
Zu den einzelnen Bildern vielleicht noch.
Ich war irgendwann in der Bucht, der ist ja sehr zerklüftet dieser See, in dem ein riesengroßes Bambusschilffeld steht. Das ist das, wo die grüne Wiese quasi mit entstanden ist. Ich bin da mal ein bisschen rein, das ist beeindruckend, weil das ist 5, 6 Meter hoch. Und jeder, der schon mal in einem Schilffeld unterwegs war oder vielleicht sogar schon in einem Bambushain, der kann sich vorstellen, was das auch mit einem macht. Total krass.
Die Blumen unterwegs sind schön, einfach nur schön.
Und als ich oben auf dem Staudamm war, der wenig befahren ist, kaum Leute, ich habe glaube ich in den zwei Stunden, die ich da in der Nähe verbracht habe, also ringsrum an den Buchten und über den Staudamm selber vielleicht drei Menschen gesehen.
Da steht dieser wundervolle schiefe Baum, der sich allem Wind zu trotzen scheint, der wirklich jedem Wind zu trotzen scheint, so rum ist die richtige Formulierung. Dann bin ich nach diversen Auf- und Abstiegen irgendwann auch wieder bei Frankie gewesen.
Und hier hinter Frankie, hinter der Kirche, ein Stück weiter, ist dieses monumentale Mauerwerk, von dem ich nicht weiß, was das ist, wofür das da steht oder wofür das früher mal genutzt worden ist. Ich habe keine Ahnung. Es scheint uralt zu sein und ist anhand der Größe, die hier im Vergleich zu den Olivenbäumen, die hier übrigens auch alle größer sind, die sind hier nicht nur irgendwie drei, vier Meter hoch. Die haben teilweise schon sechs, sieben Meter. Für mich überhaupt nicht nachvollziehbar und völlig überraschend.
Was ich vielleicht doch noch machen werde, ist, die Bilder vom heutigen Training heute Morgen noch zu senden, weil es gibt ja wenige Situationen, in denen ich mein Training abbreche. Also es muss dann schon richtig stürmen und es muss richtig regnen oder so.
Heute war es so, dass ich mein Training abgebrochen habe, um inne zu halten und zu verweilen. Und warum das so war, das kann ich euch gleich mal rüberschicken. Das mache ich noch. Die Bilder kriegt ihr auch noch.
Was ich darüber hinaus euch allen wünsche, ist, dass ihr einen grandiosen Verlauf des heutigen Abends habt.
Ich wünsche euch allen ein Lächeln mehr. Passt auf euch auf und habt friedvolle, fröhliche Momente. Bis dann.

So hat mein Training heute Morgen begonnen...😍

Und nach dem ich ne Stunde immer wieder mal zwischendurch einen Moment für euch festgehalten habe, konnte ich nicht weiter "sporteln", sondern habe mich niedergelassen und dieses Schauspiel auf mich wirken lassen...denn das linke Ende des Regenbogens war keine 250m von mir entfernt ❤️🙏🌈

Teilen: E-Mail · Folgen: Instagram Telegram